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Über 100 Zuschauer: Krimi ohne Happy-End...

Schwerte. Schade, es hat nicht ganz gereicht. Das Endspiel um den zweiten Tabellenplatz der Tennis-Verbandsliga wurde für den TC Rot-Weiß Schwerte gegen SuS Bielefeld zu einem Krimi ohne Happy-End. Die Schwerter verloren 4:5. Topspieler Tim Richter betätigte sich als Kurzarbeiter, weil sein Gegner Mitte des ersten Satzes verletzungsbedingt aufgab. Torsten Greif hielt sich schadlos, Oliver Manz ließ trotz verlorenen ersten Satzes nichts anbrennen. Moritz Pinner und Tim Kuster bei seinem Verbandsliga-Debüt verloren. Auch Dennis Krüsmann gab sein Match hauchdünn ab. Die Schwerter Doppel-Strategie schien dann aufzugehen. Das Top-Gespann Richter/Greif gewann eindeutig und dass Krüsmann/Kuster nichts zu bestellen hatten, musste man einkalkulieren. So hing alles an Olli Manz und Moritz Pinner, die sich mit ihren ostwestfälischen Gegnern ein beherztes Duell lieferten. Als Manz/Pinner einen Spielball zum 5:5-Ausgleich dann nicht nutzen konnten und als die Bielefelder ihr letztes Aufschlagspiel nach Hause brachten, war der Fall erledigt - zum Leidwesen der in dreistelliger Zahl gekommenen Rot-Weiß-Anhänger.

8:1 - Rot-Weiß siegt im Schnelldurchgang...

Altlünen. In Windeseile zum erwartet problemlosen Auswärtssieg: Die Tennis-Herren des TC Rot-Weiß Schwerte haben beim Schlusslicht TV Altlünen mit 8:1 gewonnen. Hendrik Neebe war der einzige Schwerter, der aus Reihe tanzte. Er wird es verschmerzen können. Der Linkshänder hatte nicht seinen besten Tag erwischt und verlor sein Einzel in zwei Sätzen. "Abhaken - nächste Woche ist es wichtiger", nahm Neebe es gelassen.



Am kommenden Sonntag geht es dann gegen Bielefeld, das das Spitzenspiel der beiden bis dato verlustpunktfreien Mannschaften klar verlor, für die Rot-Weißen um den zweiten Tabellenplatz. Beim Tabellenletzten musste kein einziger Schwerter Spieler in den dritten Satz. Am deutlichsten machte es Oliver Manz an Nummer vier, der seinen Gegner mit 6:0, 6:0 vom Platz fegte. Fehlt den Rot-Weißen also am kommenden Sonntag nur noch ein Erfolg im Heimspiel gegen Bielefeld, um den positiven Verlauf der ersten Verbandsliga-Saison abzurunden. Tim Richter und Torsten Greif wieder zu einem sicheren und problemlosen Doppelsieg. Nächstes und damit das letzte Spiel für den Verbandsliga Neuling TC RW Schwerte am kommenden Sonntag an der Emil-Rohrmannstraße um 10h gegen Bielefeld.

9:0 in Kamen sichert den Klassenerhalt...

Kamen. Mit einem sensationellen 9:0-Sieg beim TC Kamen-Mether hat sich der TC Rot-Weiß Schwerte am Sonntag den Klassenerhalt in der Tennis-Verbandsliga gesichert. "Mit einem Sieg in dieser Höhe hat ganz bestimmt niemand gerechnet", freute sich Rot-Weiß-Spieler und Mannschaftssprecher Hendrik Neebe. Der hatte im Vorfeld noch von einer ganz schweren Partie gesprochen, schließlich hatte Kamen den Liga-Favoriten Bielefeld und Münster jeweils ein knappes 4:5 abringen können. Nun wird es für die Kamener sogar noch einmal ganz eng.

Das Abstiegsgespenst hat Schwerte seit gestern aus dem Kopf. Gut 40 Schwerter Tennisfreunde hatten das Team nach Kamen begleitet und durften sich zurecht freuen. „Schwerte war auf der Anlage klar in der Überzahl”, so Neebe zur Fangemeinde. Der Gastgeber kam von Beginn an nicht richtig ins Spiel. Seine Nummer eins Alves hatte Kamen trotz Verletzung auf der Position belassen, damit der Rest nicht aufrücken musste. Diese Rechnung ging aus Sicht der Heimmannschaft nicht auf. Ab dem kampflosen 1:0 (Tim Richter hatte Pause) holten die Rot-Weißen Punkt um Punkt in teilweise recht spannenden Spielen. „Ich räume gern ein, dass das Ergebnis in der Höhe ein wenig blendet”, sagte Hendrik Neebe. Eng wurde es für Dennis Krüsmann, der drei Sätze benötigte, ebenso für Neebe und Moritz Pinner in knappen Zweisatz-Spielen. Zum deutlichen Endergebnis trug freilich auch bei, dass Kamen nach seinem 0:6-Rückstand alle drei Doppel abschenkte. „Jetzt können wir den Rest der Saison in aller Ruhe angehen”, freuten sich Hendrik Neebe und seine Mitspieler. Sonntag geht es nach Altlünen und zum Abschied können sich die Fans vielleicht sogar in Schwerte-Ost den Meister aus Bielefeld anschauen. Manuel Alvez - Tim Richter 0:2 (kampflos, Alves verletzt); Daniel Woedtke - Torsten Greif 3:6, 2:6; Philipp Kottmann - Dennis Krüsmann 4:6, 7:5, 4:6, Vitali Morderger - Oliver Manz 0:6, 1:6, Sascha Schulz - Hendrik Neebe 4:6, 4:6, Felix Sommer - Moritz Pinner 5:7, 4:6. Doppel: Richter/Greif, Krrüsmann/Manz, Neebe/Pinner (alle kamplos an Schwerte). Nächstes Spiel: Am 21.06.2009 um 10 Uhr auf der Anlage des TV Altlünen.

Bäume wachsen für RW nicht in den Himmel...

Schwerte. Auch für den TC Rot-Weiß Schwerte wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Jedenfalls mussten die Rot-Weißen gegen den Aufstiegsaspiranten aus Münster auf eigener Anlage mit dem 2:7 die erste Saisonniederlage hinnehmen. "An einem guten Tag mit sehr viel Glück hätten wir vielleicht gewinnen können", meinte Kapitän Hendrik Neebe nach dem Match, "aber Münster ist schon eine sehr homogene Mannschaft, die von Nummer eins bis sechs klasse besetzt ist. Dass sie gewonnen haben, geht schon in Ordnung." Verlassen konnten sich die Schwerter wieder auf ihre beiden Spitzenspieler: An Nummer eins schlug Tim Richter den 17-jährigen Kroaten, den die Gäste als Top-Spieler aufgeboten hatten, glatt in zwei Sätzen und präsentierte sich dabei in Top-Form. Auch Torsten Greif gewann sein Match, aber das war es dann auch schon an Einzelpunkten für die Gastgeber. Angesichts des 2:4-Rückstandes musste man bei der Doppel-Aufstellung alles auf eine Karte setzen - ohne Erfolg. Krüsmann/Richter gewannen immerhin den ersten Satz, mussten unter dem Strich ihren Gegnern aber ebenso zum Sieg gratulieren wie Torsten Greif und Oliver Manz sowie Moritz Pinner und Matthias Gräser. Letztgenannter kam zu seinem ersten Saisoneinsatz. Nun geht es gegen Kamen-Methler am 14. Juni ab 10 Uhr auf der Anlage des TC Kamen-Methler um die nächsten wichtigen Punkte. „Nach der überraschenden hohen Niederlage gegen den TC Union Münster, müssen wir jetzt nun alle Kräfte mobilisieren um den vorzeitigen Klassenerhalt zu sichern“, betont Tim Richter.
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